Sind Viren böse?

Als Biologin bin ich bestens vertraut mit dem Aufbau und der Vermehrung von Viren. Gemäß gängiger Lehrmeinung ist deren Fortbestand unabdingbar nur durch einen lebendigen Wirt gewährleistet und Viren gelten daher per Definition des Lebendigen nicht als eigenständige Lebewesen. Sie schweben also sozusagen in einem Zustand zwischen toter und lebendiger Materie.

Das Eindringen eines solchen Virus in den Körper – so die Schulmeinung – führt zu einer Erkrankung, wenngleich auch nicht zwingend in jedem Fall. Das Immunsystem arbeite dann auf Hochtouren, um den angeblich überaus „bösen“, weil sich rasch vermehrenden Eindringling in Schach zu halten und schließlich bestenfalls zu vernichten. Typische augenfällige Begleiterscheinung im Falle eines Krankheitsausbruchs ist das uns allen bekannte Fieber. Versagen die körpereigenen Abwehrkräfte droht im allerschlimmsten Fall der Tod und die Schulmedizin macht den „bösen“ Virus dafür verantwortlich, dem der Körper unterlegen war.

Darüberhinaus soll ein vom „bösen“ Virus Befallener hochgradig ansteckend sein. Kontakt mit dem Kranken führt unweigerlich ebenfalls zur Erkrankung, sofern der andere nicht gegen den Erreger immun ist. Immunität soll dadurch erreicht werden, dass der Eindringling dem Körper bereits hinlänglich bekannt und er in der Lage ist, umgehend geeignete Maßnahmen zur erfolgreichen Vernichtung zu ergreifen. Verständlicherweise besteht eine große Angst vor derart böswilligen Eindringlingen und eine hohe Nachfrage nach bestmöglichem Schutz davor. Sogenannte „Schutz“Impfungen versprechen einen zuverlässigen Schutz und wiegen Geimpfte in Sicherheit vor dem „Bösen“.

Was, wenn am Ende alles ganz anders ist?

Krankheitssymptome treten nach modernen Vorstellungen erst dann auf, wenn Heilungsprozesse bereits angelaufen sind, die Abwehrkräfte also bereits ganze Arbeit geleistet haben und der in diesem Zusammenhang angefallene „Müll“ nun zu entsorgen ist. Im Körper dann gehäuft anzutreffende Viren hätten in diesem Fall genauso viel zu tun mit der Auslösung der Krankheit wie die bei einem Unfall herbeigeeilten Rettungssanitäter mit dem Unfall. Viren könnten eine Schlüsselrolle im Zusammenhang mit dem Heilungsprozess einnehmen und keineswegs von außen eindringende Verursacher des Ganzen. Der Körper selbst könnte für deren gehäuftes Auftreten im Krankheitsfall verantwortlich sein. Viren wären dann alles andere als „böse“ Eigenschaften zuzuordnen…   

 

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