Selbstheilung möglich?!

Es ist verlockend, die Verantwortung für die eigene Gesundheit abzugeben und sich einer kompetenten Person anzuvertrauen, sie möge einen doch bitte wieder gesund machen. Haben wir verlernt, dass wir selbst diejenigen sind, also unserer eigener Körper, der zur Heilung fähig ist oder aufgrund bestimmter Ursachen eben nicht?

Mithilfe der Schulmedizin vermögen wir Symptome zu lindern oder zu beseitigen. Sind wir damit dann gesund?

Kennzeichnend für Gesundheit ist ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Krankheit bedeutet den Verlust von innerem Gleichgewicht. Der Körper ist gewissermaßen aus der Balance geraten. Jenes Ungleichgewicht wird vom Körper registriert und Maßnahmen zur Wiederherstellung des Gleichgewichts eingeleitet, um wieder perfekt zu funktionieren. Wir verfügen über erstaunliche Selbstheilungskräfte, sozusagen über einen „inneren Arzt“, sofern wir nicht mit unnatürlichen Eingriffen dagegen halten und den Körper damit zusätzlich aus dem Gleichgewicht geraten lassen. Denken Sie an einen zusammenheilenden Knochen, eine heilende Schnittverletzung oder Verbrennung oder einen Schnupfen.

Will etwas nicht heilen, so sind die Selbstheilungskräfte in ihrer Arbeit gestört, was vielerlei Ursachen haben kann.

Betrachten wir uns ganzheitlich als Einheit von Körper und Geist, so ist nachvollziehbar, dass negative Gedanken und Gefühle unser Gleichgewicht aus den Fugen geraten lassen können. Umgekehrt können positive Gedanken und Gefühle zur Wiederherstellung des Gleichgewichts erheblich beitragen. Ein jeder kennt das, wie uns schlechte Nachrichten runterziehen können oder Bauchweh verursachen, wohingegen positive, erfreuliche Erlebnisse uns geradezu beflügeln und gut fühlen lassen. Wir unterscheiden uns genau darin von einem Roboter oder einer Maschine.

Jeder sollte seinem inneren Arzt mehr Vertrauen schenken und Gelegenheit zur Wirkung seiner vielfältigen Fähigkeiten geben. Leider reagiert der innere Arzt sehr empfindsam auf negative Nachrichten. Als hoffnungsloser, unheilbarer Fall tituliert, führt beim Betroffenen zu einer nicht zu unterschätzenden, die natürliche Heilung blockierenden negativen Erwartungshaltung. Selbstaufgabe kann nicht zu Heilung führen, eine optimistische Erwartungshaltung durchaus. Bei einem leichten Schnupfen denken Sie beispielsweise keineswegs daran, umgehend sterben zu müssen, sondern gehen selbstverständlich davon aus, dass es bald vorüber sein wird.

Wie wäre es damit, seinen inneren Arzt zu Höchstleistungen anzuspornen, beispielsweise durch  positive und aufbauende Gedanken.

Krankheiten sind heilbar, nicht aber jeder Kranke.

Beste Voraussetzung zur optimalen Entfaltung der Selbstheilungskräfte ist die absolute Überzeugung, wieder gesund zu werden. Nicht umsonst existiert das Sprichwort „Glaube versetzt Berge“ und es ist im Bereich des Möglichen, sich dadurch von selbst schwersten Krankheiten befreien zu können. Schulmediziner verwenden dann gerne den Begriff „spontane Selbstheilung“ und finden keine Erklärung hierfür.

 

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